The Beat Goes On
†  Kalendarium toter Musiker für das Jahr 2010  †
 

Sie möchten den Kalender besprechen?

Dann werfen Sie doch mal einen Blick in unsere Pressemappe.
Haben Sie darüber hinaus noch Fragen, setzen Sie sich doch bitte mit uns in Verbindung.
Wir helfen Ihnen gerne weiter...



Das sagte die Presse bisher:

 

… In jedem Fall bemerkt man, sei es bei den Tickermeldungen oder den kleinen Stories, eine wahrhafte Hingabe an Musik und eine unermüdliche Recherchearbeit. Dieses kleine Kalendarium liegt den beteiligten Musikbegeisterten wirklich am Herzen und hat sicher Unmengen an Zeit gekostet. Ein unglaublich liebevoller, respektvoller Kalender also, den man gern Jahre aufhebt, um ihn eines Tages wieder durchzublättern um vergangene Konzerttermine und Todesmeldungen zu verfolgen. Erstaunlich ist wirklich die Fülle des Materials und unfassbar, dass es fast keinen Tag gibt, an dem kein Todestag eines Musikers zu beklagen ist. Schön ist es aber auch zu bemerken, wie die vergangenen Titeltoten (und darüber hinaus) des Revolverblattes mit einfließen. Zu wünschen ist also auch eine Fortsetzung für die weiteren Jahre, schließlich gibt es (leider) immer wieder etwas zu ergänzen und ein regelmäßiges Geschenk zu Jahresende ist es ohnehin.

Flying-Revolver.net / Christian


…Klingt morbide – ist es auch, aber eben auch ziemlich genial, denn hier waren Musikbegeisterte am Werk.

:intro Zeitung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AOK

 

Klingt alles ein wenig gruselig, aber das ist es gar nicht. Im Gegenteil: Man liest sich ein, wird an vergessene Lieblingsmusiker erinnert und zuhause räumt man noch schnell die Plattensammlung um, obwohl man längst im Bett sein sollte. Und das wegen einem kleinen Taschenkalender. Also: Rauf auf den Wunschzettel!

jetzt.de / Christina Waechter

 

Wie geil ist das denn? Ein pechschwarzes, handliches Hardcover-Kalendarium mit goldenem Prägedruck (Ähnlichkeiten zu christlichen Gesangsbüchern sind rein zufällig…), in das man nicht nur den Lungen-OP-Termin der Erbtante, den Jahrestag seines ersten Motörhead-Konzerts und den Termin der nächsten Hauptversammlung des Bluttarantelzüchtervereins kritzeln kann, sondern das einen auch jeden Tag daran errinnert, welcher unsterbliche Musiker vor x Lenzen die Düse in Richtung der gemütlichen Rockkneipe am Ende des Universums gemacht hat. Über 750 Dahingeschiedene aus jedem erdenklichen Genre begleiten uns mit biografischen Daten und kurzen Infos durchs Jahr, jede Woche wird mit einem etwas ausführlicheren Legendennachruf eingeleitet, und hintendran gibt´s noch Statistiken ("beliebtester Selbstmord: Strick, 32%"), Kochtipps (Elvis´Lieblingsburger) und Friedhofswegweiser.

RockHard / Michael Rensen

 

Damit tägliche Dinge nicht untergehen, gibt es Kalender in allen möglichen Formen, mit Kätzchen, Schiffen und nackten Mädchen. Ein neuer heißt The Beat Goes On – Kalendarium toter Musiker. Ein Büchlein von etwas sakraler Anmutung, fest gebunden und kompakt wie ein Gesangsbuch. Vorne leuchten Kreuze in güldenem Prägedruck, hinten ein kleiner Grabstein. Dazwischen liegen 256 Seiten mit 12 Monaten, 52 Wochen, 365 Tagen – und 751 Leichen. …
Eine Dreistigkeit? Ein Vergnügen! Obgleich ein bisschen zynisch, wenn zu Beginn jeder Woche der „Death of the Week“ gekürt wird. Dieser bekommt mehr als eine Randzeile. Ein kleines Epitaph erzählt eine kurze Geschichte von Leben und Sterben des Musikers. Wie der erste AC/DC-Sänger Bon Scott an seinem Erbrochenen erstickte, der Metallica-Bassist Cliff Burton unter die Räder des Tourbusses geriet, oder Nico auf Ibiza vom Rad fiel – die Autoren finden meist das richtige Maß an Respekt und Information. Nie sind die Zeilen bemüht witzig. Unfreiwillig komisch wird’s von allein. Mancher Musiker starb auf haarsträubende Art und Weise: beim Frühschoppen, Reifenwechsel oder von der eifersüchtigen Ehefrau ermordet. Und der Leser stutzt schonmal: Wie? Der lebt nicht mehr?

zeit.de / David Hugendick

 

Und schon konzentrieren wir uns nicht mehr auf unsere Termine sondern wünschen uns zurück ans Woodstock, in verdrogte Rockschuppen und verrauchte Jazzkeller.

Bewegungsmelder (Bern)


Ein handlicher, gebetsbuchartiger Jahreskalender, der mal nicht Geburts-, Feiertage oder Kochrezepte listet, sondern die Todestage bekannter und weniger bekannter Musiker. Menschen, die von Strom- und Schicksalsschlägen dahingerafft wurden oder nicht die Finger von den Drogen lassen konnten. Mit Witz geschrieben, fügen die Macher auch noch statistische Erkenntnisse ihrer Fleißarbeit an, weshalb wir jetzt auch wissen, dass die Mehrzahl der hier Aufgeführten an Krankheiten starb (41 Prozent), und Morde an Klangkünstlern vorzugsweise mit Schusswaffen praktiziert werden (63 Prozent). Ein künftiger Klassiker!

tip Berlin / Hagen Liebig

 

Heute vor drei Jahren starb John Peel an einem Herzinfarkt. Er wurde 68 Jahre alt und hinterließ eine Lücke in der Musiklandschaft, wie sie größer nicht hätte sein können. Eine posthume Legende wurde er nicht, legendär waren seine Radiosendungen und er selbst schon vor vielen Jahren. Vergessen sollte man Peel daher nie, ebenso wie die vielen anderen großen und größtenteils zu früh gestorbenen Musiker dieser Welt. Es mag zynisch erscheinen, nun den Schwenk zur Produktinformation zu wagen, aber »The Beat Goes On - Kalendarium toter Musiker« setzt genau dort an, wo man selbst täglich scheitert: bei der Erinnerung.
»Nachdem wir zum dritten Mal in Folge den Todestag des King vergessen hatten, reichte es meinem Freund Milan. Er bastelte den ersten Kalender-Prototypen mit schätzungsweise vierzig Namen und schenkte ihn mir zum Geburtstag«, schreibt The Beat Goes On-Autor Stefan Hauser im Editorial des kleinen schwarzen Büchleins. Darin versammelt sind in 52 Kalenderwochen 751 Musiker oder relevante Personen aus der Musikwirtschaft – wie eben auch John Peel. Oder Nina Simone. Thelonious Sphere Monk, 1982 an einem Hirnschlag gestorben. Bing Crosby, 1977 an Herzversagen gestorben. Syd Barrett, 2006 verstorben nach langer Diabetes. ...
Was man schnell merkt: hier wird nicht auf Kosten der Toten Geld gescheffelt, hier wurde in Gedenken an viele Herzensangelegenheiten publiziert.

spex.de

 

Während sich Herausgeber bunt illustrierter Lifstyle-Schmöker mit Geburtstagen und Partytipps in die Herzen des verdummten Alltags schleichen, wird hier das Jahr in 365 Todestage aufgeteilt - nahezu jeder Tag ist mit mindestens einem guten Grund bestückt, die Prozentigen aus den Hälsen zu saugen und mal wieder tief ins Plattenregal zu greifen, um die passende musikalische umrahmung zu erzeugen. Die Rede ist vom ultimativen Führer durch die Welt der Rock'n'Roll-Leichen.

down under

 

"Es tut einem leid, noch nicht tot zu sein" Frithjof Steinkopf / Gitarrist

 

"The Beat Goes On" kommt nun natürlich etwas schicker mit mattschwarzem Festeinband und Goldprägung daher. Innen zeugen gotische Schrift sowie in die Ecken der Seiten abgebildete Engel vom augenzwinkernden Umgang des Kalenders mit dem Thema Tod. Für jeden Tag ist mindestens ein Rock-Toter verzeichnet, jeweils mit Geburtsdatum, Todesjahr, ein paar Worten zu seiner Bedeutung und der Todesursache.
… Da erfährt man dann etwa, dass sich Janis Joplin († 4.10.1970) ihren Suff von einem Whisky-Hersteller sponsern ließ oder lernt GG Allin († 28.6.1993) kennen, der bei den Auftritten seiner Punkband "Murder Junkies" oft nur mit roten Cowboystiefeln bekleidet war. Der "selbsternannte Rock'n'Roll-Terrorist" hatte eigentlich vorgehabt, als Höhepunkt seines Schaffens Selbstmord auf der Bühne zu begehen, starb dann allerdings doch "ganz schnöde", wie es heißt, an einer Überdosis.

Radio 1Live

 

Woran erstickte Bon Scott? Konnte Elliott Smith mit einem Messer umgehen? Wie alt war Billie Holiday, als sie völlig verarmt starb? Diese und andere Fragen rund um die Endlichkeit allen Musikerdaseins beantwortet das 'Kalendarium toter Musiker'.
Was für eine grandiose Idee! Und die Umsetzung der Idee könnte besser gelungen nicht sein, sowohl optisch als auch inhaltlich. Mattschwarz, fest gebunden, mit Schriftzug in dezenter Goldprägung, also schlicht aber stilvoll, kommt "The Beat Goes On" daher. Man möchte meinen: mit der nötigen Portion Respekt und Pietät, die seinem Gegenstand angemessen sind. Denn es geht um nichts weniger, als ein Kalendarium, dass einem an jedem Tag des Jahres verrät, welcher Musiker an diesem Datum das Zeitliche segnete und warum.
… Auch seine Feuertaufe hat es betanden: Als die Sprache kürzlich bei der Lesung eines polnischen Autors auf einen der bedeutendsten polnischen Jazzmusiker kam und keiner so recht wusste, wann dieser nun eigentlich verstorben sei, bot ich mittels "The Beat Goes On" Abhilfe an, kassierte zunächst zweifelhafte Blicke und Skepsis, fand ihn mithilfe des kleinen, hilfreichen Registers im Nu und siehe da: anerkennende Blicke allenthalben und das Gespräch konnte, um eine wichtige Information reicher, weitergehen.
Auch in Radiostudios und Musikredaktionen könnte das Büchlein von Interesse sein. Zumindest uns bei 27FM wird der Kalender in Zukunft als wichtiges Kompendium dienen, um noch etwas gezielter in den Sendungen dem einen oder der anderen verstorbenen Musiker/in den gebührenden Tribut zu zollen. Vieleicht tut es uns ja jemand nach.
… Also: Support this Rock'n Roll-Kollektivgedächtnis! Lang lebe Edition Observatör!
Wertung: 10 von 10 Punkten

27FM

 

»The Beat Goes On« ist ein liebevoll gestaltetes Kalendarium, das all die toten Rockstars ehrt und feiert.

Vanity Fair (†) 45/07

 

Klasse Sache!! Mit unglaublicher Fachkenntnis und akribischer Detailarbeit hat man hier einen für Musikverrückte wie den Nagel in den Sarg passenden Jahreskalender für 2008 zusammen gestellt. Das schicke Büchlein im edlen schwarzen Hardcover Einband mit Goldprägung (Format A6, Taschenkalender) notiert für jeden Tag einen (oder mehrere) tote Musiker, die Umstände unter den der betreffende Rock'n'Roller das Zeitliche gesegnet hat, sowie sonstige Infos im Kurzabriss. Zusätzlich gibt es den Kalenderwochen stets voran gestellt einen "Death of the week", der entsprechend ausführlicher behandelt wird. Das Spektrum reicht dabei von "Größen" wie Brian Jones, Johnny Cash, James Brown, John Peel, Johnny Thunders oder Liberace, bis zu nicht minder wichtigen, aber eher unbeachtet Verstorbenen wie Rik L. Rik (F-Word), Hasil Adkins, Robbie Watts (Cosmic Psychos), Desmond Dekker, Dennis D'Amour (Voivod), usw. Seinen eigentlichen Zweck als Kalender erfüllt "The beat goes on" übrigens auch hervorragend und bietet ausreichend Platz für Termine, Anmerkungen, Notizen, und was auch immer man sonst eintragen möchte. Absolute Kaufempfehlung!!!

Green Hell Records

 

Darauf hat der Musiknerd schon lange gewartet, eigentlich ein Wunder, dass nicht schon jemand viel früher darauf gekommen ist. Ein schön gebundener Kalender mit haufenweise Todesdaten von Musikern (und zwar nicht nur Johnny Cash und Elvis, sondern auch z.B. Wesley Willis oder Moondog, sprich Tiefgang und Untergrundwissen wurden mit integriert!!!), zudem gibt es jede Woche den `Death of the Week´ mit einem kurzen Artikel zu einem der Wochentoten. Hinten noch das Nachschlageverzeichnis und ein paar Lieblingsrezepte Verstorbener. Sehr schöner Begleiter fürs Jahr.

Flight 13 Records

 

Dead, but not Forgotten: Wer Schwierigkeiten hat, sich den Geburtstag der eigenen Mutter zu merken, wird wahrscheinlich auch Probleme bei Todestagen berühmter Musiker haben. Mit "The Beat Goes On - Kalendarium toter Musiker für das Jahr 2008" von Edition Observatör gibt es jetzt Abhilfe. Das kleine, im schicken Gesangsbuchformat gestaltete Büchlein, ist sowohl Kalender als auch nettes Nachschlagewerk für all diejenigen, denen entfallen ist, wann und woran Joe Strummer oder einer der 700 anderen, hier erwähnten Musiker gestorben ist. Und das Beste: Genügend Platz fürs Aufschreiben von Mamas Geburtstag findet man auch!

Ox Fanzine Nr.74 / Seite 7

 

 


 
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